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< Einladung zum Plenum von attac Berlin am 17.02., 19 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte
25.02.2015 19:00 Alter: 12 yrs

"Wo bleibt der Widerstand? Linke Antworten auf die deutsche Gleichgültigkeit in der europäischen Krise"


Bild geklaut bei; http://www.attac.de

Podiumsdiskussion mit:

Raul Zelik, Schriftsteller und Politikwissenschaftler
Sahra Wagenknecht, MdB DIE LINKE
Alex Demirovic, Sozialwissenschaftler

25.02.15 19Uhr, Münzenberg-Saal, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin

In der Europäischen Union wird neben der katastrophalen Sparpolitik in
den „Krisenländern“ auch ein autoritärer EU-Integrationsschub
durchgesetzt, der für alle Mitgliedstaaten neoliberale Reformen
technokratisch festlegen soll.

Während in Südeuropa linke Bewegungen und Parteien wie Podemos und
Syriza dagegen aufbegehren, drückt sich in Deutschland das Gefühl
politischer Ohnmacht vor allem über rechtspopulistische Bewegungen wie
die AfD und PEGIDA aus.

Warum schafft es die gesellschaftliche Linke in Deutschland nicht mit
einer emanzipatorischen Kritik an der autoritär-neoliberalen EU-Politik
zu überzeugen? Ist ein breites Aufbegehren gegen die neoliberale
Offensive möglich, ohne dabei in nationalistische Denkmuster zu verfallen?

Kann ziviler Ungehorsam wie bei Blockupy an die Unzufriedenheit der
Bevölkerung anknüpfen, oder wirkt er abschreckend? Was sind abstrakte
Solidarität und Symbolpolitik wert?