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VG Protokolle

Protokoll VG-Sitzung 7.01.2008  >
< Protokoll VG-Sitzung vom 12.11.07, 19.30 Uhr, AttaCafé
26.11.2007 19:00 Alter: 19 yrs
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Protokoll der Konstituierenden Versammlung der VG Attac Berlin, 2007- 08


Anwesend: alle gewählten Vertreter: Andreas, Karin, Carl, Alexander, Lony, Carla und Urs; Sebastian (Büro); anfangs Detlev (hat Frühankömmlinge empfangen, gibt Carla unterzeichnete Volksentscheidsbögen), Mathias (kommt kurz rein, gibt Karin unterzeichnete Volksentscheidsbögen)

1) Brief der GSR-Gruppe (Globale Soziale Rechte), die sich unabhängig von Attac gemacht hat undderen Brief bereits im Plenum auslag, wird verlesen.

Ein Vertreter von GSR habe bereits ins Plenum kommen wollen, dann aber nicht kommen können. Die Kritik von GSR richtet sich nach Angaben von Lutz Fricke eher an attac-D als an attac Berlin.

es sei der Gruppe versichert worden, dass ihre Kritik an Attac bei vielen Mitgliedern von Attac Berlin auf offene Ohren stoßen würde, da selbst der sehr konstruktive Ratschlag in Gladbeck nicht alle offenen personellen Fragen (nicht alle Urgesteine beseitigt) und nicht alle Strukturprobleme (e.g. Gender) und auch nicht das Demokratiedefizit bei Attac angegangen sei.

Dieser Absatz ist mir nicht verständlich. Wer hat was wem versichert? Da der Passus eher einen Diskussionsstand wiederzugeben scheint, sollte er nicht ins Protokoll.

Der Gruppe GSR soll vorgeschlagen werden, ihre Anliegen mit anderen Mitgliedern von Attac bei einer offenen Strukturdebatte am 1. oder 3 .Montag zu klären. Dazu wird eine Einladung über Attac-b-info versandt.

Außerdem werden der Brief und die vorherige Stellungnahme der Gruppe allen interessierten Ags zur Diskussion auf ihren Listen zugeleitet.

Die Gruppe GSR organisiert übrigens diesen Sonnabend und Sonntag einen Klimaworkshop im ND-Haus, zu dem viele Attacis gehen werden.

2) Anfragen und Büro-Anliegen

In diesem Zusammenhang wird vereinbart, dass ein Veto auch dann als wirksam aufgefasst wird, wenn es von der Hälfte eines Doppelpack oder Tandems ausgeht. Bei dringenden z.B. (Presse-)Anfragen versucht Sebastian, mindestens 3 VG-Mitglieder telefonisch zu erreichen.

1) Anfrage: wurde bereits formwahrend über die Liste geklärt (mindestens 2 Jastimmen, keine Ablehnung), nämlich 150€ für Börsentagsaktion, Konstruktion eines „Börsells“

2) Anfrage: Für den 3. Teil des Filmes von Martin Kessler (vorangegangene zwei Teile: Die Große Wut über die Hartz-Proteste, Kick it like Frankreich über die Studentenproteste), dieser nun über die G-8 Proteste, sollen für eine Premiere in Berlin 5000 Plakate bzw. Flyer gedruckt werden. Es wird eine Beteiligung von 100 € vorgeschlagen.
Diese sollen geleistet werden, wenn sicher steht, dass das Logo von Attac Berlin auf den Plakaten und Flugblättern stehen wird.
Sebastian soll beim Bundesbüro (Jule Axmann) angefragen , ob attac D ebenfalls angefragt wurde und ob gegebenenfalls Attac Berlin neben Attac Deutschland erscheinen soll.
Attac Berlin sollte bei der Premiere einen Stand haben.

3) Anfrage: Business and Professional Women’s Club möchte ein Forum zu gesellschaftlichen Alternativen veranstalten, eine Frau von Attac ist gefragt, die über solche Alternativen sprechen kann und diese möglicherweise auch lebt
Andreas hat bereits Deborah angeschrieben, wenn weder sie noch Dorothea dies übernehmen, können auch noch andere Berliner Attac-Frauen angefragt werden,
zur Not geht niemand hin

4) Das Büro hat nicht alle Adressen der Berliner Attacis, die, deren PLZ mit 14… anfangen, wurden bereits vor Jahren zu Potsdam geschlagen. Es handelt sich um etwa 17 Postleitzahlbereiche, die jährliche Einkünfte von 400€ bringen
Daher auf jeden Fall die Adressen in Erfahrung bringen.
Auftrag an Sebastian und das Bundesbüro, die Situation zu bereinigen

5) Eine SprecherInnenanfrage, die vom Bundesbüro an Urs gerichtet wurde. Entweder Mo. oder Fr., 11-12,30 Uhr für eine 12. Klasse zu den Zielen von Attac.
Urs soll dies mit Doreen (von feminist attac) übernehmen. Andreas schickt Urs Adresse.


3) Vorbereitung des Dezemberplenums:


  • Ags berichten und liefern Ausblicke auf möglichst unterhaltsame Weise, kleine Sketche

  • Alexis ergänzt zur Energiekonzernkampagne

  • Dorothea berichtet von geplanten Aktionen zum dezentralen Aktionstag des WSF, es soll bereits möglichst konkret über den Aktionsbeitrag von attac berlin gesprochen werden

Die Reihenfolge (Pausen), Aufgabenteilung (Moderation) und Bedarf an Mitbringseln (für Bowle) wird nächstes Mal entschieden.

4) Beginn der Vorbereitung des Januarplenums zu Kapitalismuskritik:

Drei Vorschläge:

1. Ein externer Sprecher oder kleine Gruppe brieft uns zum Wesentlichen.

2. drei SprecherInnen aus unseren Reihen übernehmen 3 Grundpositionen:

  • Die Abschaffung des Kapitalismus ist unser Ziel.
  • Kapitalismuskritik dient uns zur Erreichung mittelfristiger Ziele (Bahnkampagne, Energiekonzernkampagne)
  • Kapitalismuskritik hilft uns wenig: wir können unsere Ziele auf anderen Wegen: Dezentralisierung, von unten wachsende solidarische Ökonomie u.a. erreichen.

Dann diskutieren alle, wobei Wert darauf gelegt wird, dass mehr zu Wort kommen, als normalerweise bei den Plena der Fall ist.

3. Wir laden Parteiensprecher ein: kritische Jusofrau (Lony kennt sie) aus Berlin, Typ wie Heiner Geißler aus der CDU, die uns darlegen, warum Globalisierungs-/Kapitalismuskritik wie die von Attac für sie hilfreich ist.

Wird nächstes Mal entschieden. Carla wird nächstes Mal nicht da sein und bittet, Anfang Januar zugunsten von Vorschlag 2 noch einmal gehört zu werden (ihre 2. Präferenz: 3).

5) Regionalgruppentreffen Ost in Berlin

  • Es wird ein Vernetzungstreffen stattfinden: Entweder 1./2. oder 8./9. im Attac Café, oder falls zu viele, FDCL, das jedoch rechtzeitig gebucht werden muss

  • Bitten um Soliunterkünfte sind an Andreas zu richten.

  • Für das Essen, das Dorothea verwaltet, wird eine Solikasse gebildet.

  • Fahrtkostenanfragen können über Liste und Attac Berlin gestellt werden. Es wird ein Solifahrtkostentopf gebildet, in den BerlinerInnen, die keine teure Anfahrt haben, etwas geben, damit andere kommen können. Falls zuwenig zusammen kommen, sollen 50€ von Attac Berlin kommen.

  • Entweder müssen auch BerlinerInnen sich anmelden, oder es muss irgendwie abgeschätzt werden, wie viele kommen, damit zur Not (Donnerstag vorher) noch FDCL angefragt werden kann.

  • Andreas schreibt die Einladung.

Für die Perspektiventage 12.-17. Januar kommt noch einmal ein Finanzantrag auf Attac Berlin zu.

6) Zuständigkeiten innerhalb der VG:

1. Finanzen (Dagmar [hat auf dem Plenum bereits gefragt, ob alle einverstanden sind und hat Zustimmung per Akklamation erhalten], Urs und Sebastian)

2. Plenum und Einladungen, dabei ist zu beachten, dass das Haus der Demokratie etwa drei Wochen vorher über das Thema des Plenums informiert werden will, um dies auf seine Ankündigungsliste setzen zu können (Andreas)

3. Attac VG Liste (Rainer Halbmann)

4. Attac-b-info Liste: Urs fragt Dagmar, ob sie sie nicht übernehmen will. Dann wird Konstantin von Urs gefragt, ob er sie nicht abgeben will.

5. Attac-b-diskussion: Andreas übernimmt sie von Urs

6. Presseliste: wird nächstes Mal geklärt

7) Neueste Informationen zur juristischen Trägerschaft

Da Blue21 seine Trägerschaft im Laufe des Jahres 2008 abgeben will, wird nach neuen Möglichkeiten gesucht:

1. Möglichkeit: Attac Berlin wählt die Vorgehensweise der anderen Attac-Regionalgruppen. Eine Person, die gegenüber dem Bundesbüro verantwortlich ist, bekommt den Anteil der Mitgliedsbeiträge überwiesen, tätigt daraus alle nötigen Ausgaben und rechnet mit Frankfurt ab.

Nachteil: Es wird schwieriger, selbstständig als Attac Berlin Anträge für Projektmittel zu stellen.

2. Möglichkeit: Es wird nach einem neuen Träger gesucht.

Dies wurde bereits in der VG diskutiert, es ist nicht anzunehmen, dass ein ähnlich kulanter Träger wie Blue21 gefunden wird.

3. Möglichkeit: Daher hat die vorige VG für die Gründung eines eigenen Trägervereins plädiert, wie dies Attac auf Bundesebene (in Übernahme von SHARE) bereits erfolgreich vorexerziert hat (Carl war dortGründungsmitglied im Trägerverein).

Es hat sich bereits eine Gruppe gebildet, die dies klären möchte: Dagmar, Roswitha, Carl und Philipp

Andreas schlägt vor, dies beim Januarplenum zu erläutern und den Übergang zur neuen Trägerschaft dann gleitend bis in die zweite Jahreshälfte zu vollziehen (dauert meist 6 Monate).

Dabei ist zu bedenken, dass Blue21 sich ausgebeten hat, dass Sebastian die Dinge für sie abwickelt; es kann aber sein, dass Sebastian bald einen wirklichen Job braucht, dann muss eine für Blue ähnlich vertrauenswürdige Person gefunden werden.

Da wir das Protokoll veröffentlichen wollen, gehört dies als Personalinterna nicht ins Protokoll.

Die Frage wird abschließend in den nächsten Sitzungen geklärt.

Protokollantin: Carla